Paradigma - also ein vorherrschendes Denkmuster in einer bestimmten Zeit. Paradigmen spiegeln einen gewissen allgemein anerkannten Konsens über Annahmen und Vorstellungen wider, die es ermöglichen, für eine Vielzahl von Fragestellungen Lösungen zu bieten. In der Wissenschaft bedient man sich in diesem Zusammenhang auch oft Modellvorstellungen, anhand derer man Phänomene zu erklären versucht. Ein Paradigma ist solange anerkannt, bis Phänomene auftreten, die mit der bis dahin gültigen Lehrmeinung nicht vereinbar sind. Zu diesem Zeitpunkt werden neue Theorien aufgestellt, die dann meist zwischen den Verfechtern der unterschiedlichen Lehrmeinungen ausgefochten werden. Setzt sich dann eine neue Lehrmeinung durch, spricht man vom Paradigmenwechsel.
Seit ca. 20 Jahren breitet sich die digitale Welt in unserem Alltag aus. Smart, convenient, unaufhaltsam, konstant. Seitdem hat sich viel verändert und das binnen kürzester Zeit: Österreichweit gibt es 11 Millionen Handy-Anschlüsse, 5,3 Millionen aktive Internet-User, 97 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind täglich online, 2,1 Millionen davon auf Facebook. Alles in Bewegung, in immer kürzer werdenden Abständen.
Die digitale Welt ist der Treiber, ist mittendrin, ist die Zukunft.… Konstante: Veränderung!